Zwei Wertungen

Rennleiter des Conrad Akkurace 2010
Quelle: fotodienst.at »
Die Teams haben die Chance, sich in verschiedenen Bereichen zum Sieger zu küren: Das Rennen und die Publikumswertung.
1.: Das Rennen
Hier kommt es darauf an, Strom zu geben und möglichst schnell sowie unfallfrei durch den Rundkurs zu kommen. In strittigen Situationen entscheidet der Rennleiter.
Das Rennen wird in folgenden 4 Kategorien durchgeführt:
- Schulen|Ausbildung
- Firmen|Medien
- Private|Vereine
- Offene Klasse
Je Kategorie gibt es einen Filiallauf, in dem die 4 besten gegeneinander antreten.
NEU beim Akkurace 2011:
Es wird eine zusätzliche Kategorie geben – die sogenannte “Offene Klasse”. Die Teilnehmer in dieser Kategorie fahren ein eigenes Rennen (mehrere Durchgänge), bei dem die Plätze 1 – 3 ermittelt werden.
WICHTIG: In der offenen Klasse gibt es für den Punkt “Der Antrieb” eigene Kriterien!
2.: Die Publikumswertung
Die Besucher der Veranstaltung können ihren persönlichen Sieger (wobei die “offene Klasse” separat gewertet wird) küren.
Die Rennstrecke
Das 3. Conrad Akkuschrauberrennen wird auf einem Rundkurs in Form eines Achters ausgetragen. Der Start erfolgt von einer Startrampe, deren Gefälle ca. 70 cm auf einer Länge von 6 m beträgt. Die Wendemarken der Rennstrecke haben einen Durchmesser von ca. 4 m, die Mittelpunkte der Wendemarken sind ca. 28 m voneinander entfernt, die Fahrbahnbreite beträgt ca. 6 m. Somit beträgt die äußerste Gesamtbreite ca. 16 m und die Gesamtlänge ca. 44 m. Pro Rennen sind 2 Runden zu absolvieren, die Renndistanz beträgt ca. 200 m. Der Hallenboden ist aus Gussasphalt, längs unterbrochen durch Kabelkanäle, die mit Holzbohlen abgedeckt sind.
Die Fahrzeuge müssen nicht nur über Schnelligkeit, sondern auch über eine gute Kurvenlage verfügen. Ein Fahrer, mit viel Übersicht und Konzentration ausgestattet, ist gefragt, denn an den Kreuzungspunkten des Achters kann es immer wieder zu brenzligen Situationen kommen!
Das Rennen
Es gibt mehrere Durchgänge, bei denen die jeweils schnellsten Teams direkt aufsteigen (bis zum Finallauf). Zusätzlich gibt es einen “Lucky Loser” Bewerb. Es hat sogar ein Loser die Chance, seine Kategorie zu gewinnen.
Unsportliches Verhalten wird durch den Rennleiter geahndet.
Sideraces
Mögliche Sideraces werden zu einem späteren Zeitpunkt noch bekannt gegeben.
Die Publikumswertung/Der Teamauftritt
Das Publikum hat die Möglichkeit, für die Teams zu voten. Hier zählen Bereiche wie zum Beispiel Design, Technik, Kreativität, Originalität und Professionalität der Gefährte, der Teambox, usw.
Das Fahrzeug
Egal ob umgebautes Fahrrad, Dreirad oder wieviele Räder auch immer, Fantasie ist gefragt. Die maximale Fahrzeugbreite beträgt 1,5 m, die maximale Länge 2 m. Mindestens eine kräftige Bremse muss sein!
Für die offene Klasse gilt: Der maximalen Geschwindigkeit entsprechend, müssen kräftige Bremsen an mindestens 2 Rädern des Gefährtes wirken.
Der Antrieb
Angetrieben werden die Fahrzeuge direkt von je 2 Akkuschraubern 18V.
Gleich nach vollständiger Anmeldung bekommt jedes Team 4 Akkuschrauber inklusive Ladestationen (der Versand der Akkuschrauber startet ab Ende März 2011). Diese Akkuschrauber müssen für den Antrieb genutzt werden (es dürfen maximal 2 Akkuschrauber gleichzeitig als Antrieb verwendet werden).
Die Konstruktion des Gefährtes muss so gewählt und ausgearbeitet werden, dass sie den Leistungen / Möglichkeiten der Akkuschrauber entspricht. Bei der Konstruktion ist unbedingt auf eine Mehrpunkt-Halterung des Akkuschraubers zu achten, um Schäden an Lager, Getriebe und Bohrfutter durch nicht-axiale Belastung zu verhindern.
Pro Team werden nach erfolgter und bestätigter Anmeldung in Summe 4 Akkuschrauber zur Verfügung gestellt – keine weiteren am Renntag. Sollten darüber hinaus Schrauber benötigt werden, dann sind diese gegen einen Kostenersatz von € 95.- inkl. MwSt. je Stück zu kaufen.
Für die Ladung der Akkus ist jedes Team selbst verantwortlich. Strom kann in der Box abgezapft werden.
Der Akkuschrauber darf nicht zerlegt werden, das Fahrzeug muss mit dem unveränderten Original-Gerät gefahren werden. Der technische Zustand wird vom Technischen Leiter vor Rennbeginn und während der Veranstaltung kontrolliert.
Der Antrieb in der “Offenen Klasse”
Auch hier sind die zur Verfügung gestellten Akkuschrauber, die nicht verändert werden dürfen, Basis für den Antrieb. Es darf pro Rennen der Energiegehalt von maximal 2 Akkuladungen eingesetzt werden. Die beiden Akkuschrauber müssen aber nicht als direkte Antriebsquelle genützt werden. Es kann also durch die Drehbewegung des Bohrfutters eine andere Energieform aufgebaut, mechanische Elemente vorgespannt, Druck aufgebaut oder anderes mehr realisiert werden.
Der maximalen Geschwindigkeit entsprechend, müssen kräftige Bremsen an mindestens 2 Rädern des Gefährtes wirken.
Wir raten den Teams in ihrem eigenen Interesse, ihre Konstruktion von einem ausgebildeten Techniker prüfen zu lassen, sodass durch den Spezialantrieb und seine Elemente aufgrund von Konstruktionsweise, Bauausführung und Sicherheitsmaßnahmen keinerlei Gefahr für Leben und Gesundheit von Fahrer, Teammitgliedern, Mitbewerbern beim Rennen, Zuschauern und für alle Personen vor Ort bei der Veranstaltung ausgeht.
Dabei ist nicht nur von mechanischen Bedrohungen auszugehen. So ist z.B. bei elektrischen/elektronischen Modifikationen auf Magnetfelder oder Frequenzen zu achten, die Personen mit Herzschrittmachern einem Risiko aussetzen.
Regelerweiterung “Offene Klasse”
Grundsätzlich sind für den Antrieb sowie den Aufbau potentieller Energie einer oder beide Akkuschrauber zu verwenden und auch am Fahrzeug direkt zu montieren.
Für den Antrieb darf Druck hydraulisch oder pneumatisch aufgebaut, ein mechanisches Element vorgespannt, eine Schwungscheibe beschleunigt oder ähnliche beliebige mechanische Konstruktionen zum Aufbau potenzieller Energie verwendet werden.
Hilfsakkus für reine Steuerungsaufgaben (wie z.B. Gangwechsel) sind erlaubt. Diese dürfen aber keinerlei Einfluss auf die Gesamt-Antriebsleistung haben.
Diese gesamte Vortriebsmechanik darf im Zuge eines “Vorstarts” in Gang gebracht werden. Dieser “Vorstart” wird durch die Rennleitung mittels Voraussignal (Lichtsignal, akustisch, oä.) eingeleitet. Der Zeitrahmen für den “Vorstart” zwischen Gelb und Grün beträgt 20 Sekunden. In diesem Zeitrahmen dürfen die Teilnehmer potenzielle Energie an ihrem Fahrzeug aufbauen. Beim unmittelbar danach erfolgenden Startsignal wird losgefahren, die potenzielle Energie in dynamische Energie freigesetzt.
Ampelprinzip:
Rot – Es darf keine, wie auch immer geartete, gespeicherte potenzielle Energie sein, ausgenommen die Akkuladungen der Schrauber. Nichts darf sich bewegen, nichts vorgespannt und kein Druck vorhanden sein.
Gelb – “Gentlemen start your Engines” (Start der Akkuschrauber)
Grün – Start
Dresscode für den Fahrer
Jedes Team fährt auf eigene Gefahr, das Tragen eines Helmes ist für den Fahrer Pflicht. Zusätzlich für die “offene Klasse”: Es muss ein Helm verwendet werden, der für den Straßenverkehr zugelassen ist, festes Schuhwerk ist zwingend erforderlich und die Rennbekleidung muss am Körper eng anliegend sein – am besten ist ein “Renn-Overall”.
Der Teamleiter
Er führt die Anmeldung durch, vertritt als Einziger sein Team offiziell. Der Teamleiter ist das Sprachrohr seiner Mannschaft und der einzige (!) Ansprechpartner des Veranstalters.
Teambesprechung
Bei der Teambesprechung wird der exakte Zeitplan des Renntages, der Rennmodus und alles Wissenswerte rund um den Ablauf des Rennens erklärt. Somit sollte der Teamleiter unbedingt anwesend sein. Die Teambesprechung findet voraussichtlich bereits am Samstag, 29.10.2011, abends statt.
Die Boxen
In der Boxengasse liegen die Boxen der Teams nebeneinander. Bei der Gestaltung der Grundfläche ( b x t: max. 2,8 m x 3 m) kann sich das Team voll und ganz austoben. Maximale Höhe 3 m. Es ist verboten, etwas in den Boden zu schrauben.
Teilnahme
Teilnahmeberechtigt ist jedes Team, das sich innerhalb der Anmeldefrist mittels dem vollständig ausgefüllten Formular (elektronisch + Postweg) angemeldet und eine schriftliche Zusage bekommen hat.
Maximal können je Kategorie 16 Teams (insgesamt 64 Teams) an der Veranstaltung teilnehmen. Entscheidend ist das Datum der vollständigen Anmeldung. Die Fahrer müssen mindestens 16 Jahre alt sein.
Preise
Auf die Gewinner in den einzelnen Kategorien warten wertvolle Preise.
Bild-/Filmrechte
Alle Teilnehmer stimmen zu, dass das Bild- und Videomaterial von ihnen und ihren Fahrzeugen vom Veranstalter uneingeschränkt verwendet und veröffentlicht werden kann.
Datenschutz
Alle Teilnehmer stimmen zu, dass der Veranstalter die persönlichen Daten der Team-Mitglieder elektronisch speichert und für Werbe- und Marketingzwecke sowie zur Berichterstattung verwendet.
Außerdem stimmt der Team-Kapitän zu, dass sein Name und seine Kontaktdaten (Telefonnummer und E-Mail-Adresse) auf Anfrage an Medien weitergegeben werden. Die Daten werden davon abgesehen nicht an Dritte weitergegeben.
Anmeldung
Alle Teams bekommen nach der vollständigen Anmeldung (Online + Postweg) die Akkuschrauber mit Ladegeräten zugestellt (Versand startet ab Ende März 2011).
Die Schrauber müssen nicht zurückgegeben werden. Wenn das Team nicht beim Rennen antritt, werden die Schrauber mit einem Pauschalbetrag in der Höhe von € 95,- inkl. MwSt. je Stück in Rechnung gestellt.
Zusätzlich zur Online-Anmeldung über www.akkurace.at wird den Teams das ausgefüllte Online-Formular per E-Mail zugeschickt. Ausgedruckt und unterschrieben muss dieses dann auch noch auf dem Postweg an
Conrad Electronic GmbH & Co KG
Stichwort “Akkurace”
Durisolstraße 2
4600 Wels
gesendet werden. Anmeldeschluss ist am 30. Juni 2011.
Der Veranstalter behält sich vor, Teams, die ihren Auftritt zu politischen Zwecken nützen wollen oder damit ethische Grenzen überschreiten, von der Veranstaltung auszu schließen.
Es können nur vollständige Anmeldungen (die uns elektron isch und auf dem Postweg erreichen) berücksichtigt werden. Sollten sich mehr als 64 Teams (16 pro Kategorie) anmelden, entscheidet die Reihenfolge der vollständigen Anmeldung.







