Die Teams haben die Chance, sich beim 4. Conrad Akkurace am So., 28.10.2012 in der BRP-Rotax Halle in Wels (OÖ) in verschiedenen Wertungen zum Sieger zu küren: Das Rennen, das Grande Finale und die Publikumswertung.
Wir vereinfachen heuer den Aufbau und kommen dem vielfachen Team-Wunsch entgegen, indem wir ein- und mehrspurige Fahrzeuge trennen.
1.: Das Rennen
Hier kommt es darauf an, Strom zu geben und möglichst schnell sowie unfallfrei durch den Rundkurs zu kommen. In strittigen Situationen entscheidet der Rennleiter.
Das Rennen wird in folgenden 3 Kategorien mit 4 Wertungen durchgeführt:
- Einspurige Fahrzeuge (16 Teams): Private, Vereine, Firmen, Medien, Schulen, Lehrwerkstätten treten gegeneinander an. Hier küren wir Platz 1-3, es gibt keine Unterscheidung zwischen Private, Vereine, Firmen, Medien, Schulen, Lehrwerkstätten. Nur der Sieger steigt ins Grande Finale auf.
- Mehrspurige Fahrzeuge (32 Teams): Private, Vereine, Firmen, Medien, Schulen, Lehrwerkstätten treten gegeneinander an. Im Endklassement ergeben sich daraus 2 Wertungen, wo wir jeweils Platz 1-3 vergeben: Private/Vereine sowie Firmen/Medien/Schulen/Lehrwerkstätten. Wiederum steigt jeweils der Sieger ins Grande Finale auf.
- Offene Klasse – nur mehrspurige Fahrzeuge (12 Teams)*: Private, Vereine, Firmen, Medien, Schulen, Lehrwerkstätten treten gegeneinander an. Hier küren wir Platz 1-2, wobei nur der Sieger ins Grande Finale aufsteigt.
* ACHTUNG:
Die Offene Klasse wird nur dann gefahren, wenn sich ab Anmeldebeginn am 08.03.2012 innerhalb von 3 Wochen (Stichtag: 29.03.2012) 12 Teams für die Offene Klasse anmelden.
WICHTIG: In der Offenen Klasse gibt es für den Punkt „Der Antrieb“ eigene Kriterien!
Anmerkung vom 30.03.2012: Leider gab es für die Offene Klasse mit mehrspurigen Fahrzeugen bis zum Anmeldeschluss am 29.03.2012 nur 2 fixe Anmeldungen, weswegen diese Kategorie beim Akkurace 2012 nicht gefahren wird!
Der Schulwanderpokal: Ist derzeit im Besitz des Schulteams „The Next Generation“ von der HTL Steyr (OÖ). Beim 4. Conrad Akkurace wird der Schulwanderpokal an jenes Team weitergegeben, welches während des gesamten Renntages die schnellste Rennzeit unter allen Schulteams erzielt!
Für alle Wertungen gilt: Sollten 2 Teams denselben Rang belegen, zählt die schnellste Rennzeit an diesem Tag.
2.: Das Grande Finale (nur ein Rennen!)
Sind die Erstplatzierten jeder Wertung ermittelt, treten sie im abschließenden Grande Finale gegeneinander an: der Sieger der einspurigen Fahrzeuge, der Sieger der mehrspurigen Fahrzeuge Private/Vereine, der Sieger der mehrspurigen Fahrzeuge Firmen/Medien/Schulen/Lehrwerkstätten, der Sieger der Offenen Klasse. Gibt es keine Offene Klasse, wird als 4. Teilnehmer am Grande Finale jenes Team mit der am schnellsten gewerteten Rennzeit des Tages teilnehmen, das nicht bereits unter den oben angeführten 3 qualifizierten Teams ist, egal ob ein- oder mehrspurige Fahrzeuge.
3.: Die Publikumswertung
Die Besucher der Veranstaltung können ihren persönlichen Sieger küren.
« nach oben »
Die Rennstrecke
Das 4. Conrad Akkurace wird auf einem Rundkurs in Form eines Achters ausgetragen. Der Start erfolgt von einer Startrampe, deren Gefälle ca. 70 cm auf einer Länge von ca. 6 m beträgt. Die Wendemarken der Rennstrecke haben einen Durchmesser von ca. 4 m, die Mittelpunkte der Wendemarken sind ca. 28 m voneinander entfernt, die Fahrbahnbreite beträgt ca. 6 m. Pro Rennen sind 3 Runden zu absolvieren, die Renndistanz beträgt ca. 250 m. Der Hallenboden ist aus Gussasphalt, längs unterbrochen durch Kabelkanäle, die mit Holzbohlen abgedeckt sind.
Die Fahrzeuge müssen nicht nur über Schnelligkeit, sondern auch über eine gute Kurvenlage verfügen. Der Fahrer sitzt, liegt oder steht im oder auf dem Fahrzeug und sollte mit viel Übersicht und Konzentration ausgestattet sein, denn an den Kreuzungspunkten des Achters kann es immer wieder zu brenzligen Situationen kommen!
« nach oben »
Das Rennen
Es gibt in jeder Kategorie mehrere Durchgänge, bei denen die beiden jeweils schnellsten Teams direkt aufsteigen (bis zum Finallauf). Zusätzlich gibt es einen „Lucky Loser-Wing“. Dadurch hat sogar ein Loser die Chance, seine Wertung zu gewinnen.
« nach oben »
Rennleiter/Turnierleiter
Unsportliches Verhalten wird durch den Rennleiter geahndet. Rennleiter und Turnierleiter ist die Entscheidung vorbehalten, ob eine Verwarnung ausgesprochen wird oder die Disqualifikation für einzelne Rennen oder den gesamten Bewerb ausgesprochen werden.
« nach oben »
Sideraces
Mögliche Sideraces werden zu einem späteren Zeitpunkt noch bekannt gegeben.
« nach oben »
Die Publikumswertung/Der Teamauftritt
Das Publikum hat die Möglichkeit, für die Teams zu voten. Hier zählen Bereiche wie zum Beispiel Design, Technik, Kreativität, Originalität und Professionalität der Gefährte, der Teambox, usw.
« nach oben »
Das Fahrzeug
Egal ob umgebautes Fahrrad, Dreirad oder wieviele Räder auch immer, Fantasie ist gefragt. Die maximale Fahrzeugbreite beträgt 1,5 m, die maximale Länge 2 m. Die Fahrzeugbreite darf sich während der Fahrt nicht verändern. Mindestens eine kräftige Bremse muss sein!
Für die offene Klasse gilt: Der maximalen Geschwindigkeit entsprechend, müssen kräftige Bremsen an mindestens 2 Rädern des Gefährtes wirken.
« nach oben »
Der Antrieb
Angetrieben werden die Fahrzeuge von je 2 Akkuschraubern, deren Drehbewegung direkt auf das Antriebsrad/die Antriebsräder wirken.
Nach vollständiger Anmeldung bekommt jedes Team 4 Akkuschrauber inklusive Ladestationen (der Versand der Akkuschrauber startet im April 2012). Diese Akkuschrauber müssen für den Antrieb genutzt werden (es dürfen maximal 2 Akkuschrauber gleichzeitig als Antrieb verwendet werden).
Die Konstruktion des Gefährtes muss so gewählt und ausgearbeitet werden, dass sie den Leistungen/Möglichkeiten der Akkuschrauber entspricht. Bei der Konstruktion ist unbedingt auf eine Mehrpunkt-Halterung des Akkuschraubers zu achten, um Schäden an Lager, Getriebe und Bohrfutter durch nicht-axiale Belastung zu verhindern.
Pro Team werden nach erfolgter und bestätigter Anmeldung in Summe 4 Akkuschrauber zur Verfügung gestellt – keine weiteren am Renntag. Sollten darüber hinaus Schrauber benötigt werden, dann sind diese gegen einen Kostenersatz von € 85.- inkl. MwSt. je Stück zu kaufen.
Für die Ladung der Akkus ist das Original-Ladegerät zu verwenden. Jedes Team ist fürs Laden selbst verantwortlich. Strom kann in der Box abgezapft werden.
Der Akkuschrauber darf nicht zerlegt werden, das Fahrzeug muss mit dem unveränderten Original-Gerät gefahren werden. Der technische Zustand wird vom Technischen Leiter vor Rennbeginn und laufend während der Veranstaltung kontrolliert.
« nach oben »
Der Antrieb in der “Offenen Klasse”
Auch hier sind die zur Verfügung gestellten Akkuschrauber, die nicht verändert werden dürfen, Basis für den Antrieb. Es darf pro Rennen der Energiegehalt von maximal 2 Akkuladungen eingesetzt werden. Die beiden Akkuschrauber müssen aber nicht als direkte Antriebsquelle genützt werden. Es kann also durch die Drehbewegung des Bohrfutters eine andere Energieform aufgebaut, mechanische Elemente vorgespannt, Druck aufgebaut oder anderes mehr realisiert werden.
Der maximalen Geschwindigkeit entsprechend, müssen kräftige Bremsen an mindestens 2 Rädern des Fahrzeugs wirken.
Wir raten den Teams in ihrem eigenen Interesse, ihre Konstruktion von einem ausgebildeten Techniker prüfen zu lassen, sodass durch den Spezialantrieb und seine Elemente aufgrund von Konstruktionsweise, Bauausführung und Sicherheitsmaßnahmen keinerlei Gefahr für Leben und Gesundheit von Fahrer, Teammitgliedern, Mitbewerbern beim Rennen, Zuschauern und für alle Personen vor Ort bei der Veranstaltung ausgeht.
Dabei ist nicht nur von mechanischen Bedrohungen auszugehen. So ist z.B. bei elektrischen/elektronischen Modifikationen auf Magnetfelder oder Frequenzen zu achten, die Personen mit Herzschrittmachern einem Risiko aussetzen.
Grundsätzlich sind für den Antrieb sowie den Aufbau potentieller Energie einer oder beide Akkuschrauber zu verwenden und auch am Fahrzeug direkt zu montieren.
Für den Antrieb darf Druck hydraulisch oder pneumatisch aufgebaut, ein mechanisches Element vorgespannt, eine Schwungscheibe beschleunigt oder ähnliche beliebige mechanische Konstruktionen zum Aufbau potenzieller Energie verwendet werden.
Hilfsakkus für reine Steuerungsaufgaben (wie z.B. Gangwechsel) sind erlaubt. Diese dürfen aber keinerlei Einfluss auf die Gesamt-Antriebsleistung haben.
Diese gesamte Vortriebsmechanik darf im Zuge eines „Vorstarts“ in Gang gebracht werden. Dieser „Vorstart“ wird durch die Rennleitung mittels Voraussignal (Lichtsignal, akustisch, oä.) eingeleitet. Der Zeitrahmen für den „Vorstar“ zwischen Gelb und Grün beträgt 20 Sekunden. In diesem Zeitrahmen dürfen die Teilnehmer potenzielle Energie an ihrem Fahrzeug aufbauen. Beim unmittelbar danach erfolgenden Startsignal wird losgefahren, die potenzielle Energie in dynamische Energie freigesetzt.
Ampelprinzip:
Rot – Es darf keine, wie auch immer geartete, gespeicherte potenzielle Energie sein, ausgenommen die Akkuladungen der Schrauber. Nichts darf sich bewegen, nichts vorgespannt und kein Druck vorhanden sein.
Gelb – „Gentlemen start your Engines“ (Start der Akkuschrauber)
Grün – Start
Der Fahrer
Der Fahrer muss mindestens 16 Jahre alt sein. Am Renntag bitte Ausweis mitnehmen!
« nach oben »
Dresscode für den Fahrer
Jedes Team fährt auf eigene Gefahr, das Tragen eines Helmes ist für den Fahrer Pflicht. Zusätzlich für die Offene Klasse: Es muss ein Helm verwendet werden, der für den Straßenverkehr zugelassen ist.
Für alle Klassen gilt: festes Schuhwerk ist zwingend erforderlich und die Rennbekleidung muss am Körper eng anliegend sein, am besten ist ein „Rennoverall“.
« nach oben »
Der Team-Kapitän
Er führt die Anmeldung durch, vertritt als Einziger sein Team offiziell. Der Team-Kapitän ist das Sprachrohr seiner Mannschaft, der einzige (!) Ansprechpartner des Veranstalters im Vorfeld, während des Renntags und nach dem Event und er nimmt bei der Teambesprechung teil.
« nach oben »
Teambesprechung
Bei der Teambesprechung wird der exakte Zeitplan des Renntages, der Rennmodus und alles Wissenswerte rund um den Ablauf des Rennens erklärt. Der Team-Kapitän muss anwesend sein. Die Teambesprechung findet voraussichtlich bereits am Samstag, 27.10.2012, abends statt.
« nach oben »
Die Boxen
In der Boxengasse liegen die Boxen der Teams nebeneinander. Bei der Gestaltung der Grundfläche (b x t: max. 2,8 m x 3 m) bei einer maximalen Höhe von 3 m kann sich das Team fast voll und ganz austoben. Verboten sind: etwas in den Boden zu schrauben, offenes Feuer, pyrotechnisches Material. Der gesamte Anschlusswert für Beleuchtung und sonstiges elektrisches Equipment darf 500 Watt nicht übersteigen. Wir stellen in der Box einzig den Stromanschluss und die Bodenmarkierung zur Verfügung, für alles weitere ist das Team selbst verantwortlich.
« nach oben »
Teilnahme
Teilnahmeberechtigt ist jedes Team, das sich innerhalb der Anmeldefrist mittels dem vollständig ausgefüllten Formular (elektronisch + Postweg) angemeldet und eine schriftliche Zusage bekommen hat. Siehe „Anmeldung“.
« nach oben »
Preise
Auf die Gewinner in den einzelnen Kategorien warten wertvolle Preise.
« nach oben »
Bild-/Filmrechte
Alle Teilnehmer stimmen zu, dass das Bild- und Videomaterial von ihnen und ihren Fahrzeugen vom Veranstalter uneingeschränkt verwendet und veröffentlicht werden kann.
Datenschutz
Alle Teilnehmer stimmen zu, dass der Veranstalter die persönlichen Daten der Team-Mitglieder elektronisch speichert und für Werbe- und Marketingzwecke sowie zur Berichterstattung verwendet.
Außerdem stimmt der Team-Kapitän zu, dass sein Name und seine Kontaktdaten (Telefonnummer und E-Mail-Adresse) auf Anfrage an Medien weitergegeben werden. Die Daten werden davon abgesehen nicht an Dritte weitergegeben.
« nach oben »
Anmeldung
Alle Teams bekommen nach der vollständigen Anmeldung (Online + Postweg) die Akkuschrauber mit Ladegeräten zugestellt (Versand startet im April 2012).
Die Schrauber müssen nicht zurückgegeben werden. Wenn das Team nicht beim Rennen antritt, werden die Schrauber mit einem Pauschalbetrag in der Höhe von € 85,- inkl. MwSt. je Stück in Rechnung gestellt.
Zusätzlich zur Online-Anmeldung über www.akkurace.at wird den Teams das ausgefüllte Online-Formular per E-Mail zugeschickt. Ausgedruckt und unterschrieben muss dieses dann auch noch auf dem Postweg an
Conrad Electronic GmbH & Co KG
Stichwort “Akkurace”
Durisolstraße 2
4600 Wels
gesendet werden.
Anmeldeschluss für Teams mit ein- und mehrspurigen Fahrzeugen ist am 30.04.2012. Anmeldeschluss für Teams mit mehrspurigen Fahrzeugen der Offenen Klasse ist am 29.03.2012.
Der Veranstalter behält sich vor, Teams, die ihren Auftritt zu politischen Zwecken nützen wollen oder damit ethische Grenzen überschreiten, von der Veranstaltung auszu schließen.
Es können nur vollständige Anmeldungen (die uns elektronisch und auf dem Postweg erreichen) berücksichtigt werden. Sollten sich mehr Teams als pro Kategorie zugelassen anmelden, entscheidet die Reihenfolge der vollständigen Anmeldung.











